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Aufwachen
Fünf Tage
in der Woche fangen bei vielen mit einem absolut unangenehmen
Geräusch an - der piepende Wecker. Eben war da noch die schöne
Traumwelt, die sich mit einem "Piepen" in die Wirklichkeit
verwandelt. Doch wenn wir dann richtig aufgewacht sind und den
Coffein- Spiegel angehoben haben, stellen wir fest, dass die
Realität doch auch meistens ganz nett ist. Wir würden so vieles
träumend mit geschlossenen Augen nicht erleben.
Paulus
benutzt das Bild von den Augen für den Blick auf das
Glaubensleben. Im Brief an die Christen in Ephesus bitte er Gott
darum, dass er ihnen die "inneren" Augen öffnet. Sie sollen
erkennen, welche großartigen Perspektiven ihnen im Glauben und
im Vertrauen offen stehen. Es geht nicht um billige Sprüche zur
Ermutigung wie zum Beispiel "Ihr schafft das schon" oder "
Tschakka- Ja du schaffst das". Paulus weist darauf hin, dass im
Glauben die gleiche Kraft wie bei der Auferstehung wirkt. Es
sind die maximalen Dinge, die Menschen nicht schaffen und nicht
erklären können, möglich. Das sollen die Christen in Ephesus
erkennen und das müssen wir uns heute auch immer wieder sagen
lassen. Augen auf! Lebe dein Leben nicht allein. Lass dich nicht
treiben und jagen von dem, was um dich herum passiert. Lass
Jesus mit seiner Macht und Kraft in deinen Tagesablauf. Rechne
mit ihm. Gib ihm Zeit und nimm dir Zeit um mit ihm zusammen zu
sein. Genieß das, was er dir anbietet und empfinde die Zeit
(z.B. regelmäßig beten oder Bibel lesen) mit ihm nicht als Last
oder vergebene Zeit. Vertraue ihm! Du wirst mit deinem Leben
zufrieden sein und am Ende mit ihm in Ewigkeit leben. Augen auf!
Epheser 1,
18
Lutherbibel
Und er gebe
euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu
welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die
Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist.
Volxbibel
Er soll
eure inneren Augen öffnen, damit ihr kapiert, auf was wir uns
noch alles freuen können. Er hat uns ausgesucht, er hat uns
fette Sachen versprochen, die er uns vererben will, und das nur
weil wir ihm vertrauen.
Matthias Hille
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